Aktionen

Hier findet ihr meine bisherigem Aktionen an denen ich teilgenommen habe.

2016 Mt. Everest Treppenmarathon

Es ist vollbracht, wenn auch nicht wie geplant 100 Runden, sondern nur 81. Immerhin eine mehr als letztes Jahr.

Ich möchte mich bei Euch von ganzem Herzen bedanken, dass ihr so mit gefiebert habt und in Gedanken quasi mit dabei gewesen seid. Ihr glaubt gar nicht, was das für eine Hilfe für mich war.

Es war dieses Mal irgendwie besonders hart für mich. Natürlich wird man nicht jünger und ohne nennenswertes (außer 3 mal bissl Treppenlaufen) Training, braucht man sich auch nicht wundern, aber es war härter, als erwartet.

Hinzu kam ganz sicher der strömende Regen ab 3 Uhr in der Nacht. Selbst die Läufer, die wirklich wasserdichte Kleidung dabei hatten, waren irgendwann nass. Meine regenabweisenden Sachen, da ich meine wasserdichten Sachen Zuhause vergessen hatte, waren natürlich ruckzuck durch und ich stundenlang bis auf die Knochen pitschnass.
Glücklicherweise hatte ich Rainer Amon aus Hirschaid kennengelernt und er war so lieb und hat mich wirklich gerettet, in dem er mir, da ich auch gescheite Wechselkleidung vergessen hatte, einen Laufpullover gab, damit ich wenigstens einmal trocken war. DAS war wirklich meine Rettung. DANKE noch mal an Dich, Rainer.

Es fing also eigentlich, wie auch die Jahre zuvor, vielversprechend an. Ich habe es wieder nicht geschafft, langsam zu starten. Zwar war ich schon langsamer als die Jahre davor, aber immer noch zu schnell. Das eigentlich schlimme war aber im Nachhinein betrachtet, dass ich einfach nicht genug esse während des Laufs. Ich kann das leider irgendwie nicht so gut und habe dann leider auch wirklich keinen Hunger. Natürlich kann man dann auch an wenigen Fingern abzählen, dass es dann nicht lang dauert bis mir richtig schlecht wird.
Ich dachte aber, nachdem mir Dieter Ladegast aus Bayreuth netterweise eine Wundermischung (Natrium, Magnesium usw.) gab, vielleicht klappt es dieses Mal ja wirklich mal ohne Ausfall. Naja, wenn man nichts isst, nützen die besten Magenwundermittel nix.
Naja, man wird so alt wie eine Kuh und lernt bekanntlich immer noch dazu

Also doch noch ein vierter Versuch?  Definitiv und zwar mit vielen tollen Unterstützern live an und sogar auf der Strecke.

Es kam also leider dazu, dass ich öfter Pause machen musste und mich auch zum Schlafen hinlegen musste. Es gab in dieser Nacht mindestens 4 mal den Moment, wo ich aufhören wollte. Aber ich hörte, dass ich da kein Einzelfall war. Das Wetter war aber auch echt......

WENN ich da nicht wirklich super tolle Menschen um mich herum gehabt hätte, die mich aufmunterten und mir sagten, dass ich mich erst mal kurz hinlegen solle, hätte ich schon nach 40 Runden aufgehört. Ein Moment war gegen 3 Uhr. Hartmut Kohn war mit seinem Lauf fertig und hat mich noch eine Runde begleitet. Ich wollte wieder aufhören, weil ich aus einem bestimmten Grund nicht krank werden wollte, aber bis auf die Knochen nass war. Zudem war mir immer noch kotzübel und die Zwangspause hatte mich auch schon mega genervt. Hartmut hat eine Runde lang auf mich eingeredet. Er hat mich wirklich super motiviert und ohne ihn hätte ich ganz sicher aufgegeben! DANKE HARTMUT.

Ein weiterer riesiger Ansporn war natürlich auch meine liebste Mami, die ja morgens wieder zur Treppe kommen wollte. Sie wollte ich natürlich auch nicht enttäuschen. Sie hatte sich so sehr gefreut, dabei sein und mich mental unterstützen zu können. DAS hat sie auch. Sie war tapfer und immer an der Strecke für mich da. DANKE liebste, beste Mami.

Dann waren Eure Post's auf Facebook natürlich auch eine große Hilfe, von den vielen Spenden mal abgesehen. Ich habe zwischendurch mal schauen und die Zwischenmeldungen von Frank (♥ DANKE) und Eure Kommentare dazu lesen können und die haben mich wirklich sehr motiviert und am Morgen sogar mal kurz für feuchte Augen gesorgt.

Der Spendenstand ist derzeit.......

TROMELWIRBEL.........

 10.000,01 €

WAHNSINN !!! Ich werde also nach Rumänien fliegen. Aniela wird sich für ihre Fellnasen riesig freuen. Es ist zwar nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber dieser Tropfen hier, ist sehr wichtig für die Zukunft der Fellkinder aus Ploiesti.

An der Treppe sind übrigens während des Laufs noch mal 212,90€ durch die Spendenbox zusammen gekommen. Darüber habe ich mich riesig gefreut. Dank des Moderators, Andreas Fischer, der wirklich ständig darauf aufmerksam machte, dass ich für die Hunde in Rumänien laufe. Das war wirklich grandios! DANKE auch an dieser Stelle nochmals.

Natürlich halte ich Euch weiterhin auf dem Laufenden und schicke Bilder und Infos exklusiv aus Rumänien. DER FLUG IST GEBUCHT :)

Fotos und weitere Infos zum aktuellen Spendenprojekt findet ihr wie immer auf meiner Facebook-Seite

Oktober 2015 - Erste Deutsche Meisterschaft im 24-Stunden-Trailrunning beim Traildorado von Michele Ufer

Dieses Mal habe ich mir etwas Hilfe geholt und bin mit Fred Toplak und Detlev Niemann bei der ersten Deutschen Meisterschaft im 24-Std. Trailrunning, beim "Traildorado" gestartet. Es hieß, Runde für Runde auf einer 4,1km Strecke mit ca. 121 Höhenmetern, die Kilometer sammeln. Fred und Detlev versuchten ebenfalls so viele Runden wie möglich zu laufen, da einige Spenderinnen und Spender eben dieses Mal pro Runde, die wir gemeinsam erlaufen, gespendet haben :)

Hier der Bericht zu diesem Wahnsinns-Event von Michele Ufer.

Samstag 12 Uhr war es soweit und ich hatte wirklich sehr großen Respekt vor dem, was ich mir da schon wieder vorgenommen hatte. Irgendwie glaubt mir immer niemand, dass ich für solche extreme Events nicht wirklich trainiere, aber da ich es besser weiß, ging mir echt der Kackstift :)
Zuletzt vor 3 Wochen knapp 7 km gelaufen, ging ich zusammen mit meinen Spendeneintreibern Fred und Detlev an den Start.

Die Runde von 4,1 km + 121 Höhenmeter hatte es die ersten 2 km in sich, denn da ballten sich die gesamten Höhenmeter. Ca. 15 Runden konnte ich die Runden auch noch laufend bestreiten, bevor ich dann -wie aber auch geplant- zügig gehend die Nacht durchlaufen wollte. Nach den meisten Runden habe ich lediglich kurz zum stärken max. 4-5 Minuten pausiert, leckeres Erdinger Alkoholfrei getrunken und leckere Nudeln verspeist. Meist bin ich aber mit Käsestückchen bewaffnet einfach ruhig weitergegangen. Für mich am geilsten waren die Smoothies, das Eis, die Energiekugeln am Stand von bianco dipuro. Hammer.

Um ca. 2:50h ging das Akku meiner Stirnlampe zuneige...oh no, ich Trottel hatte die Wechselbatterien vergessen...aaaaarg. Mitten auf der Strecke ohne Stirnlampe wäre der absolute ...... Es war stockdunkel und ich hätte doch einige Zeit warten müssen, bis mal einer kommt, denn irgendwie kamen nicht so mega viele Läufer nachts vorbei. Viele sind so zügig unterwegs, denn viele laufen natürlich solche Strecken trainiert und die können dann selbst bei Endständen wie 25-35 Runden mal eben 2-6 Stunden pennen. Frechheit ;-)
Ich musste dann ca. 15 Minuten pausieren und die Lampe laden. Leider hielt das nicht lange an und die Lampe wurde wieder schwach. Konnte mir dann netterweise aber eine Lampe leihen und für eine Runde meine an die Steckdose hängen. Allerdings wurde ich dann sooo müde, dass ich nur noch taumelte. Dazu kam, dass ich nach ca. 5 Stunden Rennen bereits Einäugig unterwegs war. Mein rechtes Auge ist bei solchen extremen Rennen oft blind. Ich sehe dann nur noch Milchglas und das ist nachts bei so einer Strecke echt ziemlich bescheiden. Ich schlief fast ein und beschloss, mich kurz hinzulegen. Tat ich dann auch. Nach ca. 30 Minuten klingelte mein Handywecker und ich quälte mich auf (gut gepennt hatte ich nicht, da ich völlig durchgefroren war), ging vor die Tür und wurde vor Kälte fast erschlagen. Ich ging wieder rein und legte mich hin, weil ich dachte: "ach komm, halbe Stunde geht noch". Gerade hingelegt schrie in mir aber alles auf und ich stand wieder auf, denn ich würde es niemals schaffen, wenn ich jetzt weiterschlafe..... ICH MUSSTE RAUS

Gott, war das kalt. Schnell warme Sachen angezogen und die etwas eingerosteten Knochen ans Laufen (Gehen) gebracht. Einsam hab ich dann irgendwie Runde für Runde bestritten. Ab und an kam ein Läufer oder auch eine Läuferin vorbei. Die meisten liefen wie junge Hüpfer an mir vorbei und ich war echt neidisch. Ok, es waren darunter auch viele Staffelläufer, die natürlich etwas frischer waren.

Ab Runde 25 habe ich zig Hunde gesehen (die natürlich nicht wirklich da waren), Hunde jeder Rasse, jeder Größe, stehend, rennend und freudig mit dem Schwanz wedelnd....Hardcore....ich war echt wie in Trance.... Ein Schritt vor den anderen. Nix anderes war mehr möglich. Mein rechtes Auge schmerzte höllisch, meine Knie, meine Leisten zwickten bei jedem Schritt wie Messerstiche...Die fast durchgehend leicht nach rechts neigende Strecke war echt Hölle für meine untrainierten Knochen. Naja wat soll et, die Hunde die ich ab diesem Zeitpunkt sah, haben mir klar gemacht, dass an ein Aufgeben nicht im Ansatz zu denken ist. Ich musste einfach irgendwie weitermachen.

In Runde 29 kam mir mal das ein oder andere Tränchen, einfach aus Erschöpfung.... In Runde 30 war mir klar, ich werde es schaffen. Sogar früher als geplant. Ich hätte sogar noch eine Runde mehr schaffen können, aber ganz ehrlich, 30 waren mir mehr als genug :)

ALLES FÜR DIE HUNDE

Fred und Detlev haben das Rennen auch super gerockt. Fred, der sogar fast 6 Stunden ruhen musste, hat 27 Runden geschafft und lief morgens frisch, fromm, fröhlich und frei hüpfend an mir vorbei. Hammertyp

Detlev musste auch früher aufhören, völlig durchgefroren. Er hat auch mega 25 Runden geschafft. HAMMERGEIL

Ich danke Euch von ganzem Herzen für die super Unterstützung und die ganzen Spenden. Die Hunde werden sich riesig freuen und ich halte Euch hier über die Verwendung der Spenden auf dem Laufenden. 
Wie viel es am Ende genau ist, weiß ich noch nicht. Leider hatte ich die Spendenbox vergessen, aber glaube, vor Ort hätte auch niemand wirklich Bargeld dabei gehabt. Vielleicht kommt ja doch noch die ein oder andere Spende.

In ein paar Tagen werde ich Bilanz ziehen und Euch berichten.

Ach so, bin mit meinen 30 Runden, 123 Kilometern und 3630 Höhenmetern dritte Dame bei der ersten Deutschen Meisterschaft im 24-Stunden Trailrunning geworden. Nicht ganz so schlecht, wie ich finde.

DANKE EUCH

Bis bald 


Hier seht ihr, was aus Euren Spenden dieses Events geworden ist

RUMÄNIEN - Baile Herculane

April 2015 - Treppenmarathon 2015 in Radebeul

Im Jahr 2014 lief ich erfolgreich den Salomon Zugspitz-Utratrail für die Hunde in Baile Herculane.

Dieses Mal sollte es eine neue Herausforderung sein: Der Mount Everest Treppenlauf. in Radebeul! Alle sagten das geht nicht.....! Egal habe ich gedacht und dann ging es los. Wie so oft, ohne spezielle Vorbereitung. 
80 statt 100 Runden habe ich leider nur geschafft. Damit ihr versteht, wovon ich rede :), es waren dennoch immerhin 67,7 Kilometer Strecke und 7.096 Höhenmeter! Und das nicht etwa auf ebener Fläche, sondern eine Runde nach der anderen die Spitzhaustreppe in Radebeul hoch und wieder runter. Insgesamt 63520 Stufen (31760 Stufen aufwärts und 31760 Stufen abwärts). Ohne Training einfach unmöglich und dennoch mehr geschafft, als je vermutet!
Der Gedanke damit den Hunden in Rumänien zu helfen trieb mich auch hier wieder an.

Hier seht ihr, was aus Euren Spenden dieses Events geworden ist

RUMÄNIEN - Baile Herculane

Juni 2014 - Mein erster Spendenlauf - Der Salomon Zugspitz-Ultratrail in Grainau 100km + ca. 5400 Höhenmeter

An dieser Stelle möchte ich noch mal meinem unglaublichen, einmaligen Support-Team danken. Mami und Iris, die sich sogar echt coole Shirts haben machen lassen :)und vor allen Dingen meinem Goldschatz Frank Dyckmans, der selbst nachts noch zu einem weitentfernten Verpflegungspunkt kam, weil es mir wirklich richtig schlecht ging. Ihr ward großartig und ohne Euch, hätte ich es ganz sicher auch nicht geschafft.

 

Hier findet Ihr den Link zu meinem ausführlichen Bericht mit einigen Bildern.

 

https://www.dropbox.com/s/42c8ou0xvm596gt/Mel%20Bericht.pdf

Hier seht ihr, was aus Euren Spenden dieses Events geworden ist

RUMÄNIEN - Baile Herculane